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Was ist Farbe ? |
Wie kommt es, daß der
Mensch Farben sehen kann? |
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Farbordnungen |
Das Wissen über die Farben
und ihre Wirkung auf die Umwelt wurde von vielen Künstlern und
Wissenschaftlern untersucht und dokumentiert. Auf den Erkenntnissen von Newton,
Goethe, Runge, Frauenhofer, Ostwald und Itten beruht die heutige Farbenlehre.
Sie unterscheidet zwischen Grundfarben,
Mischfarben 1. Ordnung,
Mischfarben 2 Ordnung,
Pastellfarben,
getrübten Farben und unbunte
Farben. |
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Farbharmonien kleiner
Kontraste |
Dies sind Farbkombinationen,
die sich nur durch leichte Farbveränderung voneinander unterscheiden. Es
gibt Harmonien im Gleichklang,
Harmonien verwandter Farben und
Harmonien der Nachbarfarben. |
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Farbharmonien großer
Kontraste |
Dies sind Farbkombinationen,
die sich durch starke Farbveränderungen voneinander unterscheiden.
Es gibt Primärkontraste,
die man objektiv feststellen kann, wie Komplementärkontrast,
Farb-an-sich-Kontrast, Farbe-Nichtfarbe-Kontrast,
Mengenkontrast, Qualitätskontrast und Helligkeitskontrast; und es gibt Sekundärkontraste, die durch die Wirkung auf die Psyche
bestimmt werden, wie Temperaturkontrast, Aktiv-Passiv-Kontrast, Nah-Fern-Kontrast und
Stofflichkeitskontrast. |
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Subjektiver Betrachter Auge |
Die Erscheinung einer Farbe ist
nicht stets gleich. Das Auge läßt sich beeinflussen von: der
Lichtquelle mit Ihrem Spektrum der
Lichtintensistät, denn bei schwachem Licht erkennt es überhaupt keine
Farbe der Farbe der Nachbarschaft, denn Farben erhalten Ihre Wirkung vor
allem durch die Beziehung von Farbe zu Farbe. Um
das Auge zu entlasten erfindet es eine weitere Farbe oder Farbmischung. Man
unterscheidet zwischen Simultankontrast bunter
Farben, Simultankontrast Weiß und
Sukzessikontrast |
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Farbenklänge |
Je nach Anzahl der
zusammengefügten Farben unterscheidet man verschiedene Farbklänge. Es
gibt: Gleichklang, Zweiklang, Dreiklang und Vierklang. Die hier angesprochenen Beispiele der
Farbharmonien sollen als Grundlage dienen. |
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Farbstimmungen |
Der Mensch reagiert auf Farben
durch Gefühle und Stimmungen. Die Farben der Gestaltung sind deshalb sehr
bewußt zu wählen und auf die gewünschte Aussage hin
abzustimmen. Die Eigenschaften der Farben wie Farbton, Helligkeit, Reinheit
entscheiden über die Farberscheinung (äußere Wahrnehmung),
Farbstimmung (Gefühlswahrnehmung) und Wirkung innerhalb einer
Farbenkombination.
Man unterteilt die Farben grob in die Gruppen
Warm, Strahlend,
Kühl, Statisch und Neutral. |
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Farbensymbolik |
Farben sind
Symbole für abstrakte Begriffe wie Freiheit
oder Glück, Trauer oder Macht, Freude oder Besinnlichkeit.
Gelb, Goldgelb,
Orange, Kreß,
Rot, Purpur,
Violett, Ultramarinblau, Blau
Türkis, Grün, Maigrün, Braun,
Schwarz, Grau,
Weiß, Rosa,
Pastellviolet, Hellblau |
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Strukturen - Oberflächen |
Die Struktur ist die
Oberflächenwirkung, ausgehend von der Stofflichkeit des Werkstoffes und
der Beschaffenheit der Oberfläche der Gestaltungsmittel. Je nach dem
Aufbau eines Blattes und dem Gefüge seiner Oberfläche kann es
rustikal, flauschig
(samtig, wollig), seidig,
porzellanartig oder metasllisch wirken. |
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Jahreszeitentheorie |
Tag für Tag zeigt die
Natur, wie sich Farben harmonisch kombinieren lassen. Weil der Mensch seit
undenklichen Zeiten im Anblick dieser Harmonie lebt, erfreut sie ihn mehr als
andere Farbeffekte.
Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Farben, die immer
zusammen passen. Der Grund dafür ist, daß in jeder Jahreszeit eine
Basisfarbe dominiert. Im Frühling ist es
Gelb, im Sommer Blau, im
Herbst Rot und im Winter wieder Blau. |
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